Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Wassersport und Strände in der Bretagne

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Die Bretagne, eine große Halbinsel, ist eine westfranzösische Region, die den westlichsten Ausläufer des europäischen Festlands nördlich der iberischen Halbinsel bildet. Im Süden und Westen grenzt die Bretagne an den Atlantik, im Norden an den Ärmelkanal. Aufgrund dieser wunderbaren Lage am Meer, bietet die Bretagne viele Möglichkeiten für Wassersportler. In Bezug auf Wassersport ist die Bretagne die führende Region in Frankreich. Große Wassersportcentren in der Bretagne sind die Orte Santec, Roscoff, St-Pol-de-Léon, Carantec, Locquirec, Plestin-Les-Grèves, Perros-guirec, Plousecat, Loguivy-de-la-Mer und Paimpol. Die Wassersportreviere erfreuen sich jedes Jahr einer großer Anzahl Besucher, die am Atlantik oder entlang des Ärmelkanals ihre Sportarten ausüben. Unter Wassersport fallen natürlich viele Aktivitäten. Sehr beliebt sind Surfen, Tauchen, Segeln, Kiteboarden, Meeres-Kajak-Fahren oder auch einfach nur Schwimmen. Auch motorisierter Wassersport wie Wasserski, Jetski oder Motorboot fahren bedient sich hier großer Beliebtheit. Auch für Taucher bietet die Bretagne interessante Spots an der bretonischen Atlantikküste, so kann man hier unter Wasser alte Wracks begutachten, aber auch die lebendige Unterwasserwelt kennen lernen. Beispielsweise kann man Spinnenkrabben ebenso gut beobachten wie Langusten. Tauchschulen findet man u. a. In Cameret und in Port-Goulphar.

Natürlich ist die Bretagne, weil sie ja direkt am Atlantik liegt, ein Paradies für Windsurfer. Denn ist hier das Klima von starken und stetigen Winden geprägt, so dass Wassersportler, die auf Wind angewiesen sind, hier immer voll auf ihre Kosten kommen. Bekannte Surfspots in der Bretagne sind zum Beispiel Saint Malo und Fort Bloqué.

Wer es ruhiger mag und lieber am Strand entspannen möchte und ab und zu im Meer ein bisschen schwimmen möchten, ist in der Bretagne ebenfalls gut aufgehoben. Man findet feinsändige Strände ebenso wie Strände mit Felsen und Klippen vor. Insgesamt verfügt die Region Bretagne über etwa 200 Strände oder Buchten, die zum Baden geeignet sind. Achtsam muss man hier allerdings aufgrund der Gezeiten sein. An manchen Stränden entstehen starke Strömungen durch den stetigen Wechsel von Ebbe und Flut, außerdem gibt es ja auch noch den starken Wind und die hohen Wellen, die hierdurch entstehen. Wenn man vorsichtig ist, sollte dies dem Badespaß allerdings keinen Abbruch tun und auch gerade Surfer, die es auf das Wellenreiten angelegt haben, erfreuen sich dieser Bedingungen.

Große Wassersportparadiese in der Bretagne sind die Strände von Morbihan. Hier ist es so, dass lange Sandstrände im Wechselspiel mit felsigen Abschnitten stehen. Badestrände sind im Département Finistère massenhaft vorhanden, der Plage de la Touesse ist ein angenehmer Strand in der Region Ille-et-Vilaine und im Département Cotes d’Armor findet man auch diverse Strände, die für Kinder geeignet sind.

Die Strände der Bretagne haben also viel zu bieten für Wassersportfreunde und mit Unterkünften für diese Urlauber geizt die Region in Frankreich sicherlich auch nicht. So findet man hier diverse Ferienwohnungen und Campingplätze in direkter Strandnähe vor.

Ferienhauspreise in der Bretagne lassen nach

Montag, 22. Juni 2009

(WiWO 18.06.09)
Während die Preise für Immobilien zwischen 1997 und 2007 in der Bretagne um durchschnittlich 187% gestiegen sind, setzt momentan eine entgegengesetzte Preisentwicklung ein. Die Preise für Ferienhäuser sind im letzen Halbjahr um 10% gesunken, erwartet wird ein Rückgang um weitere 10% bis zum Ende des Jahres.

Grund für den Rückgang der Preise sind die ausländischen Investoren, die von der Wirtschaftskrise gebeutelt sind. Allen voran sind das die Briten, die im großen Stil ihre Ferienhäuser abstossen. Aber auch russische Investoren und Privatleute backen teilweise deutlich kleinere Brötchen und kaufen nun eher Immobilien bis 10 Millionen Euro, während sie vormals für das Superluxussegment um 15 bis 20 Millionen Euro zuständig waren.

Günstig sind die Immobilien also trotzdem noch nicht. Vor allem in den beliebten Strandregionen der Côte d’Azur ist die Nachfrage ungebrochen. Dort ist selbst bei Häusern ohne Strandnähe unter 500.000 Euro wenig zu machen, berichten französische Makler.
Wer sich die Anschaffung von einem Ferienhaus in der Bretagne überlegt, sollte sich im Klaren sein, dass die Nebenkosten in Frankreich ca. 30% höher ausfallen als hierzulande, das liegt vor allem an der höheren Grundsteuer. Eine Alternative zum kauf ist freilich ein Ferienhaus in der Bretagne zu mieten.

via http://www.wiwo.de/finanzen/ferienimmobilien-in-frankreich-lassen-nach-399752/