Ferienhauspreise in der Bretagne lassen nach

(WiWO 18.06.09)
Während die Preise für Immobilien zwischen 1997 und 2007 in der Bretagne um durchschnittlich 187% gestiegen sind, setzt momentan eine entgegengesetzte Preisentwicklung ein. Die Preise für Ferienhäuser sind im letzen Halbjahr um 10% gesunken, erwartet wird ein Rückgang um weitere 10% bis zum Ende des Jahres.

Grund für den Rückgang der Preise sind die ausländischen Investoren, die von der Wirtschaftskrise gebeutelt sind. Allen voran sind das die Briten, die im großen Stil ihre Ferienhäuser abstossen. Aber auch russische Investoren und Privatleute backen teilweise deutlich kleinere Brötchen und kaufen nun eher Immobilien bis 10 Millionen Euro, während sie vormals für das Superluxussegment um 15 bis 20 Millionen Euro zuständig waren.

Günstig sind die Immobilien also trotzdem noch nicht. Vor allem in den beliebten Strandregionen der Côte d’Azur ist die Nachfrage ungebrochen. Dort ist selbst bei Häusern ohne Strandnähe unter 500.000 Euro wenig zu machen, berichten französische Makler.
Wer sich die Anschaffung von einem Ferienhaus in der Bretagne überlegt, sollte sich im Klaren sein, dass die Nebenkosten in Frankreich ca. 30% höher ausfallen als hierzulande, das liegt vor allem an der höheren Grundsteuer. Eine Alternative zum kauf ist freilich ein Ferienhaus in der Bretagne zu mieten.

via http://www.wiwo.de/finanzen/ferienimmobilien-in-frankreich-lassen-nach-399752/

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